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freie Sprechstunde nach TSVG

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Erreichbarkeit

Telefon 09443 1225

EMail: info@ortho-abensberg.de

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93326 Abensberg

Diagnostik


Sonographische Weichteildiagnostik

Die Sonographie ist ein Verfahren zur bildlichen Darstellung verschiedener Strukturen wie z.B. Gelenke, Sehnen, Muskeln und Bänder. Mit Hilfe der Schallwellen können Flüssigkeitsansammlungen, wie Gelenkergüsse, Zysten, etc. lokalisiert werden. Auch Risse bzw. Teilrisse der Muskulatur und der Bänder können sonographisch diagnostiziert werden. Die Ultraschalluntersuchung ist nebenwirkungs- und schmerzfrei, eine Strahlenbelastung erfolgt nicht.



Säuglingssonographie / U3

Bei der Ultraschalluntersuchung der Säuglingshüfte (Hüftsonographie nach Graf) handelt es sich um eine Untersuchung zur Früherkennung von Fehlbildungen bzw. von Hüftreifungsstörungen. Hierbei werden die Hüftgelenke mittels Ultraschall analysiert. Eine angeborene Hüftfehlbildung (Hüftdysplasie) kann somit frühzeitig erkannt und gegebenenfalls im Anschluss sofort therapiert werden. In den ersten Lebenswochen kann eine Hüftfehlbildung mit einem vergleichsweise geringen Aufwand (breites Wickeln, Spreizhose oder Orthese) korrigiert und die Hüfte zur Ausreifung gebracht werden. Je früher die Behandlung beginnt, umso besser ist das Therapieergebnis und umso kürzer ist die Behandlungszeit. Deshalb sollte aus orthopädischer Sicht die Sonographie der Hüfte möglichst bereits in den ersten Lebenstagen in der Entbindungsklinik, spätestens jedoch im Rahmen der U3- Vorsorgeuntersuchung in der 4. – 6. Lebenswoche durchgeführt werden. Die Sonographie ist für die Säuglinge nebenwirkungs- und risikofrei. Die Eltern sind während der Untersuchung bei ihrem Kind im Behandlungszimmer dabei.


Therapie

Stoßwellentherapie (ESWT)

Die extrakorporale Stoßwellen-Therapie (ESWT) und die Triggerpunkt-Stoßwellen-Therapie (TPST) sind hocheffiziente, nicht-operative Behandlungen von chronischen Schmerzen in der Skelett-Muskulatur. Die klassischen, orthopädischen Indikationen für eine Stoßwellen-Therapie (ESWT) sind Erkrankungen der Sehnenansätze, wie z. B. Veränderungen im Weichteilbereich der Rotatoren-Manschette an der Schulter, Tennis- oder Golfer-Ellenbogen, Patellaspitzensyndrom am Knie oder die Plantarsehnenentzündung beim Fersensporn. Auch bei schlecht heilenden Knochenbrüchen oder bei einer Kalkschulter (Tendinosis calcarea) kommt das Stoßwellen-Verfahren erfolgreich zum Einsatz. In der Sportmedizin sind die Beschwerden der Sehnenansatz-Tendinosen (Enthesiopathien) eine der Standard-Indikationen für die Behandlung mit der fokussierten Stoßwellen-Therapie. Klinische Studien bewerten die Effekte der ESWT in diesem Bereich weniger auf die Zerstörung von Gewebe, sondern mehr die Stimulierung bzw. Aktivierung von Gewebe-Substanzen, die so den Selbstheilungsprozess anregen. In der Literatur beschriebene Wirkmechanismen und Effekte der ESWT:

  • Neovaskularisation
  • Induzierte Ausschüttung von Wachstumsfaktoren wie TGF-ß1, VEGF
  • stimuliert die Proliferation von Fibroblasten
  • Anregung zur mesenchymalen Stammzellenmigration
  • Antibakterieller Effekt
  • Lokale Durchblutungsförderung und Unterdrückung der proinflammatorischen Prozesse

Bei der Triggerpunkt-Stoßwellen-Therapie (TPST) lassen sich die Eindringtiefe, Intensität, Leistung und Pulsfrequenz der Stoßwellen-Pulse für die jeweils unterschiedlichen Indikationen einfach applizieren.

Vor der Behandlung können die Triggerpunkte mit dem fein abgegrenzten Fokuspunkt aufgespürt und exakt lokalisiert werden. Durch die variable Eindringtiefe lassen sich sogar Trigger in der Tiefe der Muskulatur punktgenau lokalisieren und behandeln. Dadurch erreicht die Behandlung eine maximale Effizienz.


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